Sankt Johannes Evangelist Tübingen

Unsere Gruppe nennt sich Arbeitskreis, weil sie in besonderer Weise offen sein will auch für Nicht-Kirchengemeinderatsmitglieder. Vier von den sechs Mitarbeitenden sind nicht Mitglieder des KGR.


Unsere Arbeitsbereiche und Ziele: Wir wollen den Blick über unseren eigenen Kirchturm hinaus öffnen für  Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung.

1. Durch derzeit zwei Gemeindeprojekte in Burundi und Kenia
2. Durch die Unterstützung der Sternsingeraktion in der Gemeinde
3. Durch die Gestaltung des Afrikasonntags Anfang Januar, des Misereorsonntags in der Fastenzeit und des Weltmissionssonntags im  Oktober
4. Durch den regelmäßigen Verkauf von fair gehandelten Waren

Wir freuen uns, wenn Interessierte zu unserem Arbeitskreis hinzukommen. Wir brauchen Sie dringend!

 

 

Warten auf die Verteilung von Reis und Bohnen (im Hintergrund schon zu sehen)


Die beiden Gemeindeprojekte in Muyinga / Burundi


Partnerschaft mit der Gemeinde Sainte Marie de Lourdes

Die Gemeinde betreut etwa 100 AIDS-Waisenkinder. Sie werden von Familien der Gemeinde aufgenommen; diese Familien werden mithilfe unserer Spenden in ihrer Aufgabe unterstützt: Es werden Nahrungsmittel (Bohnen und Reis) verteilt, auch Seife; die Kinder erhalten Materialien für die Schule (Stifte, Hefte, manchmal auch Schulkleidung).


Partnerschaft mit dem Zentrum für physisch behinderte Menschen St. Jean Bosco

In diesem Zentrum sind vor allem junge Menschen mit körperlicher,, aber auch mit geistiger Behinderung untergebracht. Es geht darum, ihnen – entsprechend ihren Möglichkeiten – eine schulische und berufliche Bildung zu verschaffen (z. B. gibt es eine Schreinerei und eine Schneiderei, es wird auch Landwirtschaft betrieben). Durch die Produktion dieser Betriebe verschafft sich das Zentrum auch ein kleines Einkommen. – Von unseren Spenden wurden einmal Moskitonetze angeschafft (die Holzgerüste für sie konnten in der eigenen Schreinerei hergestellt werden); jetzt möchte man eine Champignonzucht beginnen.

Einige Kinder des Zentrums mit in der eigenen Schreinerei angefertigten Krücken


Unser Ziel: zweimal 5000 € in drei Jahren!

Beide Projekte werden von Missio unterstützt: Wir müssen das Geld nur nach Aachen überweisen; die Weiterleitung nach Afrika übernimmt Missio und erhöht die Spendensumme zugleich um 10%. Damit dass geschieht, müssen die Projektpartner alle drei Jahre einen neuen Antrag stellen, in dem ihre Vorhaben detailliert beschrieben werden; die Unterstützung durch den Bischof von Muyinga muss ebenfalls belegt werden. – Wir mussten uns auch zu etwas verpflichten: in den nächsten Jahren müssen wir für jedes der beiden Projekte 5000.- € Spenden aufbringen. Bitte helfen Sie uns, dass wir das schaffen! (In diesem Jahr sind wir knapp unter dem Ziel geblieben: Es kamen nur jeweils 1500.- € zusammen.


 

Spenden-Konto: Gemeinde St. Johannes

IBAN: DE06 6415 0020 0000 0167 19

BIC: SOLADES1TUB
Kennwort: Gemeindeprojekt Burundi

 

Ein gemeinsames Projekt mit der Paulusgemeinde und dem
Deutschen Institut für Ärztliche Mission Tübingen (DIFÄM):
Aids-Behandlung – Zugang für alle!

42 Millionen Menschen sind weltweit HIV-positiv, 30 Millionen davon in Afrika. Seit 10 Jahren können in den Industrieländern Aids-Kranke, das sind Menschen mit fortgeschrittener HIV-Infektion, mit speziellen, sehr teuren Medikamenten am Leben bleiben. In Afrika dagegen werden bisher wegen der Armut nur etwa 1 % der Erkrankten behandelt, obwohl die Medikamenten-Kosten inzwischen stark gesunken sind.

Aids in Afrika – das sind für uns aber nicht nur Statistiken und Zahlen, sondern Aids hat das Gesicht von Menschen, von leidenden Frauen, Männern und Kindern.

Aids in Afrika hat das Gesicht junger Mütter.
Nomsa, Mutter von zwei kleinen Kindern sagt: Ich wurde durch meinen Mann angesteckt. Er war ein guter Mann, der hart gearbeitet hat in der Stadt, tausend Kilometer weg von unserer Heimat. Er hat mir und den Kindern jeden Monat die Hälfte seines Gehalts geschickt. Letztes Jahr kam er nach Hause und blieb für immer. Er ist vor unserer Hütte begraben. Nun haben wir kein Einkommen mehr und auch ich werde bald sterben müssen.

Es gibt in manchen Krankenhäusern in der Stadt Medikamente, die das tödliche Virus unterdrücken, aber für uns auf dem Land gibt es die Medikamente noch nicht. Jeden Abend bete ich darum, dass Gott barmherzig ist und ich noch so lange leben darf, bis auch wir die lebensrettenden Medikamente erhalten.
Nomsa und viele andere Betroffene bitten uns: Schwestern und Brüder im Norden, betet mit uns:

•  dass lebensrettende Medikamente uns erreichen, damit wir unsere Kinder noch ein paar Jahre begleiten dürfen.

•  dass Medikamente auch den kleinen Kindern gegeben werden können, die durch die Mutter angesteckt wurden und unsägliche Schmerzen haben.

•  dass wir das Wort  HIV-positiv aussprechen dürfen, ohne dass unsere Mitmenschen mit Spott und Erniedrigung auf uns herabsehen.

Wir bitten euch, Schwestern und Brüder im Norden, betet mit uns und helft uns!

Sie können helfen, dass Nomsa und möglichst viele andere Betroffene die Aids-Medikamente erhalten; durch Einmalspenden oder aber durch eine (Teil-) Patenschaft. Die Medikamente kosten ca. 250 Euro für einen Erkrankten pro Jahr.

Bitte überweisen Sie Ihre Spende an das Konto der Katholischen Gesamtkirchenpflege Tübingen,

KSK Tübingen
IBAN: DE06 6415 0020 0000 016719
BIC: SOLADES1TUB
Kennwort: Aids-Therapie